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Der erfolgreiche Besuch der zweijährigen Berufsfachschule kann auf die Berufsausbildung angerechnet werden.
Bei entsprechend guten Noten im Abschlusszeugnis verbessert dieser Abschluss aufgrund der beruflichen Grundbildung im Vergleich zum normalen Mittleren Abschluss die Chancen einen Ausbildungsplatz in kaufmännisch-verwaltenden Berufen zu bekommen.
Für die Aufnahme in die zweijährige Berufsfachschule benötigt man einen qualifizierenden Hauptschulabschluss
oder
den Hauptschulabschluss mit befriedigenden Leistungen in zwei der Fächer Deutsch, Englisch und Mathematik und im dritten Fach keine schlechter als ausreichend bewertete Leistung sowie in allen anderen Fächern im Durchschnitt mindestens befriedigende Leistungen. In diesem Fall muss auch ein positives Eignungsgutachten der abgebenden Schule vorgelegt werden, aus dem der Leistungsstand, die Lernentwicklung und die Arbeitshaltung deutlich werden.
Das 18. Lebensjahr darf bei Eintritt nicht vollendet sein.
Es darf vorher keine andere BFS in einem anderen Berufsfeld länger als ein Jahr besucht worden sein,
es darf vorher keine duale Ausbildung absolviert worden sein
Alle Anmeldeformulare erhalten Schülerinnen und Schüler aus dem Lahn-Dill-Kreis bei den Schulen, die sie in der 9. Klasse besuchen. Sie können sich die Formulare aber auch direkt hier herunterladen.
Mit der Anmeldung sind folgende Unterlagen einzureichen:
Neben den Ihnen bereits bekannten allgemein bildenden Unterrichtsfächern wie Deutsch, Englisch, Mathematik, Politik, Religion, Naturwissenschaften und Sport stehen berufsbezogene Lernfelder auf dem Lehrplan.
Mit ca. 15 Wochenstunden werden diese in Fachtheorie und Fachpraxis unterrichtet, da die beruflichen Qualifikationen einen entsprechend ausgerichteten Unterrichtsschwerpunkt verlangen. Zur Fachtheorie gehören Wirtschaftslehre, Rechnungswesen und Datenverarbeitung; Fachpraxis steht unter anderem für Bürowirtschaft, Textverarbeitung am PC und Arbeiten im Lernbüro.
Auf der Grundlage der Richtlinien für Betriebspraktika für Schülerinnen und Schüler an beruflichen Vollzeitschulen ist im Rahmen des berufsbildenden Unterrichts in der Regel ein 160 Stunden umfassendes Betriebspraktikum durchzuführen. Daneben werden die Lerninhalte - insbesondere in der Klasse 11 - auch in Unterrichtsprojekten (z. B. Schreibbüro, PAV = Praktikums- und Ausbildungsplatzvermittlung, Labyrinth-Theo) vermittelt.
Die Abschlussprüfung besteht aus einer schriftlichen Prüfung nach § 12, einer Projektprüfung nach § 13 und gegebenenfalls einer mündlichen Prüfung nach § 14.
Die schriftliche Abschlussprüfung umfasst vier schriftliche Arbeiten in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch sowie eine in dem berufsfeld- oder berufsrichtungsbezogenen Lernbereich. Die Bearbeitungszeit der Prüfungsarbeiten in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch beträgt jeweils 120 Minuten, die Bearbeitungszeit der Arbeit aus dem berufsfeld- oder berufsrichtungsbezogenen Lernbereich beträgt 180 Minuten.
In einer Projektprüfung haben die Schülerinnen und Schüler eine zusammenhängende Aufgabe aus dem berufsbildenden Lernbereich zu bearbeiten.
Eine mündliche Prüfung kann bei Abweichen der Vornote von der Abschlussprüfung angestrebt werden, aber auf Antrag der Schülerin oder des Schülers auch zur Verbesserung der Vornote in den Fächern des allgemein bildenden Lernbereichs erfolgen, in denen keine schriftliche Prüfung durchgeführt wurde.
Die mündliche Prüfung kann bei klarem Notenbild entfallenCopyright © Theodor-Heuss-Schule 2005 Impressum Datenschutz Sitemap